Die Geschichte von Spikeball

Der Ursprung von Spikeball datiert bereits auf 1989 zurück. Jeff Knurek, ein Spielzeugentwickler, entwickelte die Grundidee von Spikeball und konnte zu Beginn der Neunziger damit erste Erfolge verzeichnen. Nach anfänglicher Beliebtheit verschwand das Spiel aber im Laufe der Jahre aufgrund von fehlender Anpassung und Aktualisierung des Equipments. Ein weiterer Grund war die geringe Langlebigkeit. 

Erst 15 Jahre später verhalf Chris Ruder Spikeball zu neuem Leben, nachdem ihm Freunde 2003 ein altes Set geschenkt hatten. 

Ruder war so begeistert von der Spielidee, dass er alles darüber recherchierte und als er herausfand, dass es kein Patent mehr für Roundnet gab, zögerte er nicht lang, kaufte für 800 USD das Warenzeichen und gründete im Jahre 2008 die Spikeball Corporation.

Er überarbeitete das gesamte Spiel und Ketten wie beispielsweise “Dick’s Sporting Goods” begannen, Spikeball zu vertreiben. Der große Durchbruch gelang Spikeball Inc. aber erst, als es 2015 in der Serie “Shark Tank” (amerikanische Version von ‘Höhle der Löwen’; Start-Up-TV-Show) vorgestellt wurde. Auch wenn der Deal mit Investor Daymond John nicht direkt abgeschlossen werden konnte, erfreute sich Spikeball einer immer weiter wachsenden Beliebtheit und hat durch “Shark Tank” den Mainstream in den USA erreicht. Durch eine erhöhte Präsenz in den sozialen Netzwerken und auf YouTube gelang Spikeball auch der letzte Schritt in Richtung Massenmarkt der USA. Um seine Marke vor Nachahmern zu schützen, benannte Chris Ruder die Sportart um in Roundnet und sorgte so dafür, dass nur seine Produkte den Namen Spikeball tragen dürfen. Die erste Weltmeisterschaft sollte 2020 in Belgien stattfinden, musste aber bedingt durch Corona verschoben werden. An der ersten Deutsche Meisterschaft in Münster 2021 nahmen 200 Teams teil.